Werkstoff-Offensive – Newsletter der
Fördervereinigung Neue Materialien

Fördervereinigung Neue MaterialienDie Fördervereinigung informiert Sie mit diesem Newsletter über Neuigkeiten aus dem Bereich der Werkstoffwissenschaften der Universität Bayreuth, der Neue Materialen Bayreuth und weiterer Partner, die für Sie interessant sein könnten.

Verbunden mit dem gesamten Bereich der Werkstofftechnologien ist die Integration von Wissen in Fertigungssysteme. Denn neue Werkstoffe erfordern neues Wissen in Herstellung und Bearbeitung von neuen Werkstoffen (physikalisch, chemisch, technisch) und deren ganzheitliches Energiemanagement.

Wir freuen uns, wenn unser Newsletter der Fördervereinigung Ihnen eine Vielzahl von Informationen und Anregungen bietet. Hilft es doch, die Wettbewerbsfähigkeit der Werkstoffregion nachhaltig zu stärken.

Über Anregungen und Meinungen Ihrerseits freuen wir uns ebenfalls. Bei der Lektüre wünschen wir Ihnen viel Vergnügen.

Ihre Fördervereinigung Neue Materialien
Wilhelm Wenning
Regierungspräsident von Oberfranken
Vorsitzender

Ihr Ansprechpartner: Klaus Krauß
E-Mail: newsletter@foerdervereinigung-nmb.de
Internet: www.foerdervereinigung-nmb.de

Gute Nachrichten für die Werkstoffregion Oberfranken:


Brennpunkt:
Stärkung der regionalen Innovationskraft durch Ausbau der Materialkompetenz

Laut einer Untersuchung basieren 70 % des Bruttosozialprodukts der westlichen Industriestaaten auf dem Einsatz neuer Werkstoffe oder innovativer Verarbeitungstechnologien. Die Ausschöpfung des Innovationspotenzials neuer Materialien hängt maßgeblich von dem Einsatz in Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet ab. Gerade in Oberfranken mit seinen meist mittelständischen Industriebetrieben wurde dies frühzeitig erkannt. Die enge Vernetzung zwischen innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Ort zur „Werkstoffregion Oberfranken“ ist daher wichtig für die Schlagkraft der Region in diesem Feld.

Um diese Position nachhaltig zu festigen wird das Angebot der materialbezogenen Studiengänge an den oberfränkischen Hochschulen gezielt ausgebaut. Die von der bayerischen Staatsregierung zur Kapazitätserhöhung für den Doppelten Abiturjahrgang zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 1 Mrd. EUR schaffen hierfür eine exzellente Grundlage, da 54 % dieser Mittel in die Ingenieur- und Naturwissenschaften einfließen.

Zur Stärkung des Wissenstransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sind die Neue Materialien Bayreuth GmbH und die Universität Bayreuth noch näher zusammengerückt - so fließen die praktischen Erkenntnisse aus Kooperationen mit Industriebetrieben direkt in die universitäre Forschung und geben auch umgekehrt wichtige Impulse.

Damit bewährt sich Oberfranken als idealer Standort für innovative Unternehmen, die erfolgreich „Neue Materialien“ nutzen.

Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt
Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe / Universität Bayreuth
Geschäftsführer Neue Materialien Bayreuth


Brennpunkt:
INSOFT - Schweißverzüge verstehen und beherrschen

Problem

Numerische Simulation auf dem Gebiet der Fügetechnik: die Ermittlung von SchweißverzügenEine der wichtigsten Aufgaben der numerischen Simulation auf dem Gebiet der Fügetechnik ist die Ermittlung von Schweißverzügen, die zu einer Überschreitung der Toleranzvorschriften und zu kostspieligen Ausschussbauteilen führen können. Mittels Simulation können die durch den Schweißprozess verursachten Verzüge der jeweiligen Konstruktion ohne aufwändige Versuchsreihen ermittelt werden.

Besondere Relevanz besitzt die Problematik der Schweißverzüge bei Großbauteilen mit meterlangen Schweißnähten. Bestehende Simulationswerkzeuge basieren auf der nichtlinearen Finiten Elemente Methode (FEM). Nichtlineare FEM Berechnungen benötigen bei Großbauteilen bis zu mehreren Wochen Rechenkapazität. Dies stellt vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) einen zu hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand dar.

Zielsetzung

Im Rahmen von INSOFT wird ein CAE-Tool (ebenfalls INSOFT genannt) zur Ermittlung der Schweißverzüge, basierend auf einem neuen methodischen Ansatz, entwickelt. Schweißverzüge werden mit Hilfe von INSOFT für beliebige geschweißte Strukturen effektiv berechnet. Im Gegensatz zu aktuellen Softwaretools begnügt sich INSOFT mit weitaus geringeren Ressourcen (wenige Stunden Rechenzeit) bei gleichen Ergebnissen.

Aufgrund der schnellen numerischen Ermittlung der Schweißverzüge werden kosten und zeitaufwändige Erprobungsversuche erspart. Mittels gängiger CAD-Schnittstellen kann INSOFT als Ergänzung zu verbreiteten CAD-Anwendungen eingesetzt werden.

Lösungsweg

Die in INSOFT entwickelten Methoden beruhen darauf, dass die lokalen plastischen Verformungen im Schweißnahtbereich für den Gesamtverzug eines Bauteiles verantwortlich sind. Die rechenintensiven nichtlinearen Berechnungen werden nur in einem begrenzten Gebiet um die Schweißnaht ausgeführt.

Aus diesen Ergebnissen wird das so genannte "Mechanische Schweißnaht Äquivalent“ ermittelt, das als innere Randbedingung in eine globale, aber zeitunkritische lineare FEM Berechnung eingeht. Das Ergebnis der globalen linearen FEM Berechnung sind die Verzüge im Gesamtbauteil. Dieser kombinierte Ansatz reduziert die benötigte Rechenzeit um mehrere Größenordnungen und erlaubt die Durchführung der Simulation der Schweißverzüge auf PC Hardware.

Anwendung

Zur Bedienung von INSOFT wird kein FEM-Expertenwissen vorausgesetzt und INSOFT bietet sich gerade wegen der effizienten Berechnungen für KMUs an.

Will ein Konstrukteur das entsprechende Bauteil schweißgerecht auslegen, so kann er dies mit INSOFT wie folgt erledigen: Zuerst entwirft er die gewünschte Bauteilgeometrie wie gewöhnlich mit seinem CAD-Programm. Danach importiert er die Daten mit Hilfe der entwickelten CAD-Schnittstellen in INSOFT. Nach der Ermittlung der Schweißverzüge kann der Konstrukteur die Lage der Schweißnähte und die Bauteilgeometrie in Bezug auf die Schweißverzüge optimieren. Dadurch wird eine Einbindung des Schweißprozesses in den allgemeinen Entwicklungsprozess möglich, was zu einer Minimierung der Nacharbeit am späteren Produkt führt.

Internetseite: www.vp-insoft.de

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzeptes "Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe, Bereich Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT), betreut.

Koordinator
Prof. Dr.-Ing. Vasily Ploshikhin
Neue Materialien Bayreuth GmbH
Gottlieb-Keim-Straße 60
D-95448 Bayreuth
Tel.: +49 (0) 921 507 36 121
E-Mail: vasily.ploshikhin@nmbgmbh.de

Ansprechpartner Projektträger (PTKA)
Dr.-Ing. Matthias Gebauer
Forschungszentrum Karlsruhe
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: +49 (0) 7247 / 82-5289
E-Mail: gebauer@ptka.fzk.de


Brennpunkt: Flex WB Verbundprojekt

Flexible Wärmebehandlung zur gezielten Gestaltung von Bauteileigenschaften und zur Erhöhung der Energieeffizienz der Prozesskette Warmumformen

Ausgangslage

Vor dem Hintergrund der Realisierung von Leichtbaukonzepten kommt dem Einsatz hochfester Stähle eine steigende Bedeutung zu. Aufgrund der hiermit realisierbaren geringeren Blechstärke kann eine Senkung der Bauteilgewichte ohne Einbuße der Festigkeit erreicht werden. Die Stähle werden vielfach durch Warmumformen (Presshärten) in die Zielgeometrie gebracht.

Ein interessantes Potenzial mit hoher Anwendungsrelevanz bei hochfesten Stählen ist die Möglichkeit, kontrolliert maßgeschneiderte Werkstoffeigenschaften innerhalb eines Bauteils (Zonen lokaler Festigkeit bzw. Duktilität) zu erzeugen. Ein typisches Bauteil hierfür ist die B-Säule bei Pkw-Karosserien, die im Mittelbereich eine hohe Festigkeit besitzen, an den Übergängen zu Fahrwerk und Dach jedoch ein hohes Crash-Absorptionsvermögen aufweisen muss.

Mit dem üblichen Verfahren der Ofenerwärmung zur Werkstoffvorbehandlung beim Presshärten kann eine solche gezielte Gestaltung der Bauteileigenschaften nicht realisiert werden, weil stets das gesamte Bauteil erwärmt werden muss und daher eine Behandlung von Teilzonen der Platinen nicht möglich ist.

Zielsetzung

Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung und Realisierung neuer Prozessketten für das ofenfreie Warmumformen von Blechwerkstoffen aus hochfesten Stählen, die die kontrollierte Erzeugung maßgeschneiderter Bauteileigenschaften ermöglichen. Zentraler Ansatz hierfür ist die Integration des Verfahrens der Kontaktwärmebehandlung in die Warmumformprozesskette.

Dieses Verfahren basiert auf einer Wärmeübertragung durch direkten Kontakt zwischen zwei Kontaktplatten als Wärmequelle und der Platine. Damit können flexible, gut kontrollierbare, mehrstufige Temperaturführungen realisiert werden, über die eine gezielte Einstellung der Werkstoffeigenschaften erreicht werden kann.

Dies ermöglicht zum Einen eine ofenfreie Werkstoffvorbehandlung mit deutlichen Energieeinsparungspotenzialen sowie signifikanten prozess- und werkstofftechnischen Vorteilen; andererseits schafft dieses Verfahren die Voraussetzung, Bauteile mit gradierten Werkstoffeigenschaften zu erzeugen, da gezielt Teilzonen einer Platine erwärmt werden können.

Anwendungspotenzial

Die Ergebnisse des Vorhabens sind Konzepte zu energie- und ressourceneffizienten Prozessketten für das ofenfreie Warmumformen hochfester Stähle. Zu erwarten sind dabei signifikante prozess- und fertigungstechnische Vorteile (z. B. höhere Flexibilität der Abläufe, Schonung des Werkzeugs) und die Möglichkeit, gradierte Werkstoffeigenschaften innerhalb eines Bauteils zu erzeugen.

Damit eröffnet sich aufgrund des deutlich niedrigeren Investitionsbedarfs und der flexiblen Abläufe bereits bei vergleichsweise kleinen Stückzahlen auch für KMUs die Möglichkeit, in die Produktion warmumgeformter Teile einzusteigen. Für Unternehmen, die den Prozess des Warmumformens bereits konventionell durchführen, ergeben sich Ansatzpunkte für fundamentale Verbesserungen. Die Herstellung gradierter Werkstoffe bzw. Halbzeuge verbessert die Wettbewerbsfähigkeit und das Innovationspotenzial aller Branchen aus dem Anwendungsbereich Leichtbau.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Koordinator
Prof. Dr.-Ing. Vasily Ploshikhin
Neue Materialien Bayreuth GmbH
Gottlieb-Keim-Straße 60
D-95448 Bayreuth
Tel.: +49 (0) 921 507 36 121
E-Mail: vasily.ploshikhin@mbgmbh.de

Ansprechpartner Projektträger (PTKA)
Dipl.-Ing. Mischa Leistner
Projektträger Karlsruhe, Außenstelle Dresden
Hallwachsstraße 3
D-01069 Dresden
Tel.: +49 (0) 351 463 31429
E-Mail: mischa.leistner@kit.edu.de


Brennpunkt: Projekt "Hotmold for elastic foams"

Großprojekt zur Erforschung neuer thermoplastischer Elastomerwerkstoffe und variothermer Werkzeugtechnologie für das Spritzgießen extrem leichter Schäume mit Anwendung im automobilen Innenraum erhält umfassende bayerische Förderung. Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie unterstützt ein Projekt zur Herstellung leichter spritzgegossener Schäume aus neuen thermoplastischen Elastomerwerkstoffen mit Hilfe variothermer Werkzeugtechnologie mit über 1,4 M€ mit dem Projekttitel: „Hotmold for elastic foams". Die Laufzeit beträgt 36 Monate.

Mit Unterstützung des Cluster Managements konnte ein bayerisches Konsortium gebildet werden, das sämtliche Bereiche für die Herstellung hochwertiger Spritzgussteile für Automotive-Interieur-Anwendungen abdeckt.

Als Projektpartner arbeiten die Unternehmen Magna Intier Automotive Eybl Interiors GmbH aus Straubing (Automotive-Interieur, Niederbayern), Hofmann Werkzeugbau GmbH aus Lichtenfels (Werkzeugbau, Oberfranken), PTS Plastic Technologie Service (Compoundeur thermoplastischer Elastomere, Mittelfranken), RF Plast GmbH aus Gunzenhausen (Kunststoffverarbeitung, Mittelfranken), INNOWEP Measuring and Testing GmbH aus Würzburg (Messtechnik, Unterfranken) und die Plasma Parylene Systems GmbH aus Rosenheim (Oberflächenbehandlung, Oberbayern) gemeinsam mit der Neue Materialien Bayreuth GmbH an der Entwicklung einer neuen Technologie zur Herstellung kostengünstiger, leichter Bauteile mit hochwertiger Soft-Touch-Oberfläche aus thermoplastischen Elastomerwerkstoffen.

Für die Durchführung des Projektes wird bei der Neue Materialien Bayreuth GmbH eine neue 2K-Spritzgießmaschine mit einer Zuhaltekraft von ca. 400 t und Wendeplattentechnologie angeschafft. Diese wird ab Herbst 2010 zur Verfügung stehen.

Dipl.-Ing. Andreas Spörrer
Neue Materialien Bayreuth GmbH
Gottlieb-Keim-Straße 60
D-95448 Bayreuth
Tel.: +49 (0) 921 507 36 331
E-Mail: andreas.spoerrer@nmbgmbh.de


Aus dem Gründerzentrum:

Eine gute Nachricht für die Werkstoffregion Oberfranken!
Gründungsförderung im Rahmen
der regionalen Wirtschaftsentwicklung

Die Umsetzung von Forschungsergebnissen und innovativen Ideen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft. Ein direkter Know-How-Transfer mit der gewerblichen Wirtschaft, die Vermarktung von Schutzrechten und auch die Förderung von Ausgründungen gehören dabei zu den wichtigsten Aufgaben eines universitären Technologietransfers.

Ausgründungen aus Hochschulen (Spin-offs) und Betrieben stellen dabei eine besonders nachhaltige Form des Transfers dar und sind die Wurzeln vieler Innovationen. Sie sind auch ein attraktives Vehikel zur Verwertung von Schutzrechten der Hochschulen. Auch übertragen sie Kenntnisse, Methoden und neueste Technologien aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und ermöglichen somit die kommerzielle Verwertung von Forschungsergebnissen. Für jeden Hochschulstandort sind sie darüber hinaus ein wichtiges Aushängeschild. Damit wird gezeigt, dass die Forschung an dieser Hochschule anwendungsorientiert und zukunftsweisend ist und ihre Ergebnisse neue Geschäftsfelder für wirtschaftliche Tätigkeiten eröffnen.

Durch eine gezielte Gründungsunterstützung der Hochschule vor Ort und auch schon durch eine staatliche Förderung von Vorbereitungsprogrammen zur Existenzgründung können junge Unternehmen an die Region gebunden werden. Für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region Oberfranken im Freistaat Bayern sind Standortentscheidungen innovativer Unternehmen von großer Bedeutung. Die Ansiedlung forschungsbasierter und innovativer Unternehmen stärkt die Wirtschaftskraft und schafft Arbeitsplätze.

Die Gründungsberatung im Technologietransfer der Universität Bayreuth betreut Ausgründungen aus der Universität, bei hochschulexternen Gründern und Ansiedlungsinteressenten vermittelt sie hochschulseitige Kooperationspartner. In Bayreuth ist diese Gründungsberatung eingebettet in einen zentralen Servicebereich der Universität mit Fachleuten für das Patentwesen, für Industrieprojekte, für Förderprogramme und für Forschungsmarketing. Seit 10 Jahren besteht außerdem eine feste Partnerschaft mit der Vereinigung Alt hilft Jung Bayern e.V., ein Beraternetzwerk mit erfahrenen Unternehmersenioren, die universitären Gründungsprojekten häufig als Coach zur Seite stehen.

Im Sommer 2009 ist in Bayreuth ein erweitertes Beratungsangebot für Existenzgründer eingerichtet worden, das sich speziell an kreative und wagemutige Köpfe richtet, die im Bereich der Materialforschung oder der Werkstofftechnik Geschäftsideen entwickeln und sich für die Gründung eines eigenen Unternehmens interessieren. Mit der Bündelung ihrer Serviceangebote in einem gemeinsamen Büro wollen Fachleute der Fördervereinigung Neue Materialien Nordbayern, der Universität Bayreuth und des außeruniversitären FuE-Labors Neue Materialien Bayreuth GmbH Existenzgründungen und Ansiedlungen junger Firmen in der Werkstoffregion Oberfranken fördern.

Dr. Heinz-Walter Ludwigs
Kontaktstelle Wissens- und Technologietransfer / Universität Bayreuth


Aus dem Gründerzentrum: Kunststoff-Netzwerk Franken e. V.

Der Kunststoff-Netzwerk Franken e. V. wurde 2003 von Kunststoffverarbeitern und Werkzeugbauunternehmen ins Leben gerufen. Diese haben erkannt, dass Dialog und Kooperation zwischen den Betrieben für alle Seiten fruchtbar sind. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, durch Kooperationen auf verschiedenen Gebieten die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen zu erhöhen und durch gemeinsame Außendarstellung zur Verbesserung des Kunststoff-Images beizutragen.

Bis heute sind 105 Unternehmen als Mitglieder bzw. als Fördermitglieder beigetreten. Dabei handelt es sich um namhafte Unternehmen aus der kunststoffverarbeitenden Industrie, um Werkzeugbauunternehmen für die Kunststoffbranche und bei den Fördermitgliedern um renommierte, technologie-orientierte Zulieferunternehmen aus der Kunststoffverarbeitung. Diese Unternehmen nutzen die Möglichkeit eines ungestörten Informationsaustausches zwischen den spezifischen Fachexperten der Betriebe u. a. im Rahmen von Arbeitskreisen und Arbeitstreffen.

Der Verein zeichnet sich durch eine sehr hohe Aktivitätsrate, verbunden mit einer äußert effizienten Administrationsstruktur aus. Ein ehrenamtlicher Vorstand von 4 Unternehmensvertretern koordiniert gemeinsam mit der Geschäftsstelle, welche mit 2,5 Personen besetzt ist, die Netzwerkaktivitäten.

Die Mitgliedsfirmen bringen sich in die Netzwerkarbeit aktiv ein und lassen auf diese Weise ein lebendiges Unternehmensnetzwerk mit Vorzeigecharakter entstehen. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung abgebildet. Die Ausstrahlungswirkung des Netzwerks hat dazu geführt, dass auch eine Vielzahl an Mitgliedern von außerhalb Bayerns sich unter dem Motto "Gemeinsam Lösungen finden" engagieren. Die Mitglieder haben den Nutzen dieses Netzwerkes erkannt und sind bereit, die entsprechenden Strukturen auch finanziell zu tragen.

Gemeinsam mit den Unternehmen wurde ein neuartiges Weiterbildungskonzept mit der Bezeichnung "Prozesskoordinator Kunststoff" entwickelt. Das in der Praxis eingesetzte Konzept kann als einzigartig in Deutschland bezeichnet werden. Die Einbindung von Mitarbeiter an Unternehmensschnittstellen innerhalb der Wertschöpfungskette und die Kombination von technischen und überfachlichen Inhalten setzt neue Maßstäbe in der unternehmensübergreifenden Weiterbildung. Diese Einzigartigkeit führte dazu, dass das Konzept im Februar 2008 vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Wettbewerbs "Bester Netzwerkservice 2008" von Kompetenznetze Deutschland ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung unterstreicht die Ausstrahlungswirkung des Netzwerks über die bayerischen Grenzen hinaus. Das 2009 durchgeführte Benchmarking des KNF durch Kompetenznetze Deutschland dokumentierte die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes und dessen Position im bundesweiten Vergleich.

Kernstück der Netzwerkarbeit sind die unternehmensgesteuerten Arbeitskreise zu folgenden Themen:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Automation
  • Energieeffizienz
  • Engineering
  • Lasertechnologie
  • Maschinenstillstandszeiten reduzieren
  • Oberflächentechnologien
  • Qualität
  • Umwelt- und Rohstoffmanagement
  • Spritzgieß-Simulation
  • Werkstoffe und Analytik
  • Werkzeuge und Werkzeugbeschichtungen

Diese Arbeitskreise treffen sich jeweils 3-4 mal pro Jahr in der Regel bei einem Mitgliedsunternehmen.

Mit dem Projekt "MyPlastics - Deine Zukunft mit Kunststoff" wurde eine Ausbildungsinitiative für die Kunststoffbranche ins Leben gerufen, die darauf abzielt zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen und Jugendliche für die Berufe der Kunststoffbranche zu begeistern.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.kunststoff-netzwerk-franken.de und www.myplastics.de


Aus dem Gründerzentrum: Kämpfen Sie noch alleine oder Kooperieren Sie schon?

Automobilnetzwerk ofraCar bietet seinen Mitgliedsunternehmen mehr Sicherheit und Unabhängigkeit

OfracarDie vertrauensvolle und praxisorientierte Zusammenarbeit auf Unternehmensebene ist das Erfolgsrezept des Automobilnetzwerks ofraCar e.V. Insbesondere der persönliche Austausch unter Gleichgesinnten ist es, den die Mitglieder neben finanziellen Vorteilen und dem Zugang zu neuen Kunden am Netzwerk schätzen.

Über zahlreiche Netzwerk­aktivitäten lösen die Betriebe ihre Probleme gemeinsam. Dies spart nicht nur Zeit und Kosten: durch den unternehmensübergreifenden Wissenstransfer entstehen auch neue Geschäftschancen und aus gemeinsamen Ideen werden innovative Produkte oder Produktionsverfahren.

>>> Mehr unter http://www.ofracar.de/xist4c/download/


News / Events:
VDI-Vortrag am 06. Juli "Der Prozessnavigator"

Die Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Bayreuth laden Sie herzlich zum Vortrag des Monats Juli ein.

Titel: Der Prozessnavigator - Ein Baukasten zur qualitätsorientierten Durchführung von Entwicklungsprozessen

Referent: Dipl.-Inf. Matthias Faerber, Unternehmer

In dem Vortrag wird gezeigt, wie Produktentwicklungsprojekte durch ein Prozessmanagement-System unterstützt werden können. Insbesondere die Einbindung eines Qualitätsmanagements (QM) in den Entwicklungsprozess und die systematische Unterstützung mit IT-Systemen sind Thema des Vortrags. Ziel ist es zu zeigen, wie Prozess- und Qualitätsmanagement in Unternehmen und speziell in KMU umgesetzt werden können.

Im ersten Teil des Vortrags werden dazu die beiden Standards ISO/IEC 15504 (SPICE) und CMMI (Capability Maturity Model Integration) vorgestellt und betrachtet. Es wird gezeigt, welche Anforderungen diese beiden Standards an den Entwicklungsprozess stellen und wie sie genutzt werden können, um die Qualität des Prozesses selbst zu verbessern. Der Schwerpunkt des zweiten Teils liegt auf der Umsetzung der Anforderungen von QM-Standards im Entwicklungsprozess.

Dazu wird ein neues Prozessmanagement-System vorgestellt, welches insbesondere auf die Erfordernisse von Entwicklungsprojekten abgestimmt wurde. Dieses System zeichnet sich dadurch aus, dass es den Mitarbeitern Orientierung im Prozess bietet und während der Prozessausführung situationsspezifisches Wissen anbietet. Im Mittelpunkt des neuen Prozessmanagement-Systems steht der Informationsgedanke für Ingenieure und Projektleiter. Es ist vergleichbar mit Navigationssystemen in Autos, da es Informationen bereitstellt ohne, eine exakte Durchführung des Plans zu erzwingen.

Matthias Faerber hat zum April 2010 seine Promotion am Lehrstuhl für Angewandte Informatik IV der Universität Bayreuth zum Thema „Ein Konzept zur Implementierung von prozessorientierten Qualitätsmanagementsystemen" abgeschlossen. Während seiner Arbeit am Lehrstuhl beschäftigte er sich mit der Fragestellung, wie Prozesse im industriellen Einsatz (vor allem der Produktentwicklung) und zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen genutzt werden können.

Matthias Faerber hat zahlreiche Beiträge auf nationalen und internationalen Kongressen sowie in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Nach Abschluss seiner Promotion hat er mit dem Aufbau seines eigenen Unternehmens begonnen. Thema dieses Unternehmens ist die Bereitstellung von Prozess- und Methodenwissen in der Produktentwicklung durch IT-Systeme. Hier werden vor allem die während der Forschung erarbeiteten Ergebnisse genutzt, um Unternehmen mit innovativen Produkten zu unterstützen.

Er steht Ihnen nach dem Vortrag für Fragen gerne zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir bitten aber aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung - gerne per E-Mail.

Der Vortrag, der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert wird, findet im Kompetenzzentrum Neue Materialien, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach statt. Siehe Anfahrtsbeschreibung (Der Ausschilderung "Neue Materialien" folgen).

Wir freuen uns, Sie am 06. Juli bei uns begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen:
Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH
Geschäftsführung
Stefan Kollböck
Tel.: +49 (09 21) 507 36 0
E-Mail: stefan.kollboeck@nmngmbh.de


News / Events: Professor Dr.-Ing. Krenkel - ein Brückenbauer

Keramik-Experte mit Bridge Building Award ausgezeichnet

Bayreuth (UBT). Professor Dr.-Ing. Walter Krenkel, Inhaber des Lehrstuhls für Keramische Werkstoffe an der Universität Bayreuth und Leiter der Fraunhofer-Projektgruppe Keramische Verbundstrukturen am Kompetenzzentrum Neue Materialien in Bayreuth, ist mit dem Bridge Building Award ausgezeichnet worden. Krenkel nahm den Preis der American Ceramic Society im Rahmen der 34. internationalen ICACC-Konferenz in Daytona Beach entgegen. Er ist erst der dritte deutsche Wissenschaftler, dem diese Auszeichnung zuteilwurde.

Die American Ceramic Society ehrt mit diesem Preis internationale Wissenschaftler, die außergewöhnliche Leisungen auf dem Gebiet des Keramik-Engineerings erbracht haben. Die Träger des Bridge Building Award haben Basiswissen und Anwendungen keramischer Werkstoffe voran gebracht und einen wesentlichen Beitrag zur Sichtbarkeit und zum Renommee dieses wissenschaftlichen Fachgebiets geleistet.

Professor Dr. Walter Krenkel arbeitet mit seinen Teams am Lehrstuhl und der Fraunhofer-Projektgruppe an der Entwicklung von Verfahren für neue keramische Verbundwerkstoffe, forscht an der Qualifikation von Struktur- und Funktionsbauteilen aus keramischen Werkstoffen sowie an innovativen Bauweisen für die Integration von Keramiken in Metallstrukturen.

Der 55-jährige Wissenschaftler und Hochschullehrer ist Träger des Industriekooperationspreises der Gesellschaft von Freunden des DLR. Er erhielt 2002 den Karl Heinz Beckurts-Preis und ist seit 2007 Fellow der American Ceramic Society. Krenkel ist wissenschaftlicher Leiter und Organisator verschiedener internationaler Konferenzen. So findet beispielsweise vom 20. bis 22. September 2010 unter seinem Vorsitz die internationale Tagung Keramische Verbundwerkstoffe (HT-CMC7) in Bayreuth statt.

Quelle: Universität Bayreuth


News / Events: Preis für Ingenieur-Nachwuchs

Selber Firma Vishay fördert junge Wissenschaftler der Universität Bayreuth

Bayreuth/Selb (UBT). Junge Wissenschaftler der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth erhielten am Freitag, 29. Januar, in Selb den Vishay-Technologiepreis.

Wirtschaftskrise und schlechte Zahlen mancher Unternehmen hinterlassen am Arbeitsmarkt Spuren - und doch herrscht in Deutschland ein merklicher Ingenieurmangel. Eine Situation, die auf Oberfranken besonders zutrifft. Die Vishay Electronic GmbH und die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth wollen diesem Ingenieurmangel entgegenwirken und sichtbare Zeichen setzen. Daher hat die Vishay Electronic GmbH den mit 3.000 Euro dotierten Vishay Technologiepreis gestiftet. Alljährlich werden die Preisträger aus Studierenden der Bayreuther Ingenieurstudiengänge ausgewählt.

Die Jury besteht aus Vertretern der Vishay Electronic GmbH - diese weltweit operierende Firma hat ihren Sitz im oberfränkischen Selb - und aus denjenigen Professoren der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften, die der Elektrotechnik nahe stehen. Der Vishay-Technologiepreis wird auch in diesem Jahr an Ingenieurstudenten der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth für ihre herausragenden Studienleistungen in den ersten vier Studiensemestern vergeben. In diesem Studienabschnitt werden die wichtigsten Grundlagen gelehrt. Hier gut abgeschnitten zu haben, ist besonders wichtig im Hinblick auf den späteren Ingenieurberuf. Die Preisträger mussten unter anderem die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Vordiplom bzw. entsprechende Prüfungen
  • in einem Bachelor-Studiengang in vier Semestern bestanden
  • alle Prüfungen im Erstversuch bestanden
  • keine Einzelnote schlechter als befriedigend
  • Notendurchschnitt besser als 2,0
  • in für das Unternehmen Vishay wichtigen Fächern besonders positiv auffällig

In Abstimmung zwischen Werner Gebhardt, Geschäftsführer der Vishay Electronic GmbH, und den der Elektrotechnik nahe stehenden Professoren der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften, Professor Dr.-Ing. Gerhard Fischerauer und Professor Dr.-Ing. Ralf Moos, wurden Christian Pötzinger, Bachelorstudiengang Engineering Science, und Alexander Kern, Diplomstudiengang Materialwissenschaft, als Preisträger ausgewählt. Die Verleihung der Preise fand am Freitag, 29. Januar 2010, 10 Uhr im Rathaus Selb statt. Die Preise wurden von Vishay-Geschäftsführer Werner Gebhardt verliehen. Neben den Jury-Mitgliedern Professor Fischerauer und Professor Moos war auch der Oberbürgermeister der Stadt Selb, Wolfgang Kreil, bei der Preisverleihung anwesend.

Fakten: Der Vishay-Konzern zählt mit einem Jahresumsatz von zwei Milliarden Dollar zu den weltweit führenden Herstellern elektronischer Bauelemente und beschäftigt derzeit über 23.000 Mitarbeiter. Vishay Intertechnology Inc. ist ein börsennotiertes amerikanisches Unternehmen, das von Selb / Oberfranken, dem Sitz des CEO Dr. Gerald Paul, geführt wird. Am Standort Selb sind zwei Produktionsstätten sowie die europäische Zentrale angesiedelt. Es ist Vishay ein besonderes Anliegen, die Kontakte zur Universität Bayreuth zu intensivieren und damit die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Ingenieure zu fördern.


News / Events: Näher dran - per Glasfaser

Bayreuth (UBT). Die 200. Glasfaserverbindung, die die Bayreuther Energie- und Wasserversorgung GmbH knüpft, wird das Kompetenzzentrum Neue Materialien mit der Universität Bayreuth verbinden. Jetzt setzten die Verantwortlichen den ersten Spatenstich.


Für die Universität Bayreuth ist diese neue leistungsfähige Verbindung für Telefonie und Datenübertragung von großer Bedeutung, erklärte der Leiter des Rechenzentrums der Universität Bayreuth, Dr. Andreas Grandel. Die am Kompetenzzentrum arbeitenden Lehrstühle aus dem Bereich der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften werden nachhaltig davon profitieren: Statt mit eigenen Nummern außerhalb des Telefonsystems der Universität zu stehen und mit einer verhältnismäßig langsamen DSL-Verbindung leben zu müssen,  „fühlt es sich nach der Anbindung über den Lichtwellenleiter so an, als säße man direkt auf dem Campus“, so Grandel. Das gilt natürlich auch für die neue Stiftungsprofessur für Prozessbezogene Materialsimulation, die künftig Professorin Dr.-Ing. Dr. rer. nat. habil. Heike Emmerich innehaben wird. Diese Professur der Universität Bayreuth wird ihren Standort am Kompetenzzentrum haben.

Mit dem Anschluss des Kompetenzzentrums auf dem Bayreuther Technologiehügel an den blitzdünnen und blitzschnellen Glasfaserstrang wird das Hochleistungsdatennetz der Universität erneut engmaschiger. Alle Außenstellen im Stadtgebiet sind ab dem 1. April über die BEW angeschlossen - die außerhalb des BEW-Einzugsbereiches liegenden Universitätsstandorte in Thurnau und Kulmbach allerdings nicht.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth, Jürgen Bayer, zeigte sich bei dem Spatenstich überzeugt davon, dass bei 200 Anschlüssen im Geschäftsbereich seines Unternehmens längst noch nicht Schluss sein wird. „Diese Technologie wird sich durchsetzen. Und Städte, die eine Dateninfrastruktur dieser Güteklasse anbieten können, haben einen klaren Standortvorteil.“ Seit 1999 verbindet die BEW Kunden per Lichtwellenleiter und kooperiert dabei eng mit dem Bayreuther Internet- und Kommunikationsdienstleister tmt.

Quelle: Universität Bayreuth


News / Events: Nachrichten aus der Schweißtechnik - DVS

www.dvs-news.de ist ein Projekt des DVS-Bezirksverbandes OberfrankenNeue Materialien Bayreuth und der Fördervereinigung Neue Materialien Bayreuth.

Der DVS - Bezirksverband hat in Zusammenarbeit mit den Neuen Materialien Bayreuth und in Abstimmung mit den Veröffentlichungen des DVS - Vorstandes Technik, Wissenschaft und Forschung ein Content-Management-System entwickelt, damit allen Mitgliedern
des Bezirksverbandes ein erkennbarer Nutzen vermittelt wird.

Wir möchten durch die Verknüpfung der regionalen Belange vor Ort mit der technischen-wissenschaftlichen Arbeit des DVS und den Neuen Materialien die Mitgliedschaft weiter attraktiv gestalten und für alle Mitglieder und Partner einen erkennbaren Nutzen vermitteln. Selbstverständlich wollen wir Sie auch zur aktiven Mitarbeit einladen.

Die Fügetechnik ist als innovative Technik in der Verbindungstechnik gut positioniert, deshalb wollen wir durch die Bildung eines Netzwerkes Produkte und Dienstleistungen von den Neuen Materialien Bayreuth und aus den Vorständen des DVS Technik, Wissenschaft und Forschung systematisch vermitteln. Damit werden neue Wege erschlossen, die die Auswirkung und Bedeutung der neuesten Entwicklungen der Verbindungstechnik in Hinblick auf

  • wirtschaftlichen Weitblick
  • Know-how
  • Kreativität
  • professionelle "Nachwuchsförderung"

und somit der Marktstellung Ihres Unternehmens zusätzliche Kenntnisse und Perspektiven vermitteln. Damit trägt der DVS- Bezirksverband Oberfranken dem Prozess der technologischen Veränderungen durch Transformation von "Wissen und Kompetenz" nachhaltige Rechnung.

Die Zukunft der Verbindungstechnik des BV-Oberfrankens wird durch rechtzeitige Einbindung in die Entwicklung von unseren Partnern, wie "Neue Materialien Bayreuth" und "DVS-Vorstand Technik, Wissenschaft und Forschung", durch technisch-wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit, bewältigt. Link: www.dvs-news.de


Unternehmensfinanzierung für Existenzgründer und den Mittelstand

Referent: Dipl.-Kfm. (Univ.) Georg Hafner, Sparkasse Bayreuth.

Die richtige Finanzierungsstrategie festzulegen, stellt für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen oft eine große Herausforderung dar. Auf der Basis der Ermittlung des definitiven
Kapitalbedarfs werden die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung im Rahmen einer Unter-nehmensfinanzierung präsentiert.

Auch die speziell auf das Segment „Existenzgründung" abgestimmten Finanzierungs-instrumente werden vorgestellt. Ein weiterer interessanter Bestandteil bei der Finanzierung von Unternehmen ist der Einsatz von öffentlichen Mitteln. Auf diese speziellen Finanzierungsvarianten wird näher eingegangen - ebenso auf mögliche Kreditsicherheiten.

Ferner erfahren Sie, welche Unterlagen vom Unternehmer bzw. Existenzgründer im Rahmen einer Finanzierungsberatung benötigt werden. Zum Abschluss erhalten Sie Tipps für ein erfolgreiches Bankgespräch.

Der Referent absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und qualifizierte sich zum Sparkassenfachwirt. Er studierte Betriebswirtschaft an der Universität Bayreuth mit den Schwerpunkten betriebliche Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre, sowie betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit Unternehmensbewertungen durch Kaufinteressenten.

Seit vielen Jahren ist er im gewerblichen Kreditgeschäft tätig. Er ist Ansprechpartner für Fragen zur Existenzgründung und Juror im Businessplan-Wettbewerb des netzwerks- nordbayern. Außerdem ist er Gastreferent an der Universität Bayreuth.

Er steht Ihnen nach dem Vortrag für Fragen gerne zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir bitten aber aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung - gerne per E-Mail.

Der Vortrag, der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert wird, findet im Kompetenzzentrum Neue Materialien, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach statt. Siehe Anfahrtsbeschreibung (Der Ausschilderung "Neue Materialien" folgen).

Wir freuen uns, Sie am 05. Oktober um 18:30 Uhr bei uns begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen:
Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH
Geschäftsführung
Stefan Kollböck
Tel.: +49 (09 21) 507 36 0
E-Mail: Stefan.Kollboeck(at)nmngmbh.de


Kompetenzzentrum Neue Materialien IHK Oberfranken HWK Oberfranken Universität Bayreuth